Menu schliessen
ImoWell Nachrichten
    Kategorien
    • Gesundheit
    • Nachrichten
    • Sport
    • Technologie
    • Tourismus
    • Verschiedenes
    Das ist interessant

    Cholesterin senken: Lebensmittel und normale Werte

    23 Juli 2026

    Wo und wann finden die wichtigsten Erotikmessen 2025/2026 in Deutschland statt

    21 Oktober 2025

    Normaler Blutzuckerspiegel nach Alter

    21 Juli 2026
    Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Telegram
    Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Telegram
    ImoWell Nachrichten
    Sonntag, Oktober 11
    • Imowell.de
    • Nachrichten

      Wetter am Samstag: DWD warnt vor Sturmböen und Gewittern an der Nordsee – bis 50 Liter Regen

      10 Oktober 2026

      Wahlrechtsreform in Italien: Meloni wird Machtsicherung vorgeworfen

      9 Oktober 2026

      Polizei erschießt bewaffneten 27-Jährigen vor dem Rathaus in Tuttlingen

      8 Oktober 2026

      Puma nahe dem Flughafen München gesichtet? Polizei startet großangelegte Suche

      7 Oktober 2026

      Brand auf Campingplatz am Gardasee: Mindestens 24 Menschen verletzt

      4 Oktober 2026
    • Gesundheit

      Herz-Kreislauf-Erkrankungen bleiben häufigste Todesursache in Deutschland – Sterblichkeit sinkt

      9 Oktober 2026

      Vitamin-D-Mangel: Symptome, Ursachen und Behandlung

      9 Oktober 2026

      Immunsystem stärken: Was im Herbst wirklich hilft

      7 Oktober 2026

      STIKO ändert Corona-Impfempfehlung: Für wen die Impfung im Herbst 2026 empfohlen wird

      6 Oktober 2026

      Grippe oder Erkältung: Symptome und Unterschiede

      4 Oktober 2026
    • Technologie

      Volkswagen ersetzt ID.4 und ID.5: Neuer ID.Tiguan kommt 2027

      9 Oktober 2026

      Pikachu fliegt ins All: Pokémon-Ausstellung in Nürnberg eröffnet

      6 Oktober 2026

      Neuer Hyundai Tucson 2027 verändert sich grundlegend: Das ist bisher bekannt

      5 Oktober 2026

      Škoda ruft 1,7 Millionen Autos wegen Lenkungsproblem zurück

      2 Oktober 2026

      BMW überarbeitet den 3er: Diesel bleibt, Innenraum orientiert sich am iX3

      30 September 2026
    • Sport

      Lionel Messi bestreitet sein letztes Spiel für Argentinien

      7 Oktober 2026

      Vanessa Voigt trifft ungewöhnliche Entscheidung vor dem Weltcup-Start

      5 Oktober 2026

      Cristiano Ronaldo verlässt Portugals Nationalmannschaft nach reduzierter Rolle

      1 Oktober 2026

      Fitnessstudio-Vertrag wegen Krankheit pausieren

      1 Oktober 2026

      UEFA verbietet Deutschlands Retro-Trikot vor dem Niederlande-Spiel: Das sind die zwei Gründe

      24 September 2026
    • Verschiedenes

      The Voice of Germany 2026: Wer ist raus? Alle Talente und Teams nach Folge 9

      10 Oktober 2026

      Wer ist Godfrey Egbon? Der GNTM-Zweite bei Promi Big Brother 2026: Alter, Wohnort und Nominierung

      10 Oktober 2026

      Warum DPD Paket nicht angekommen wichtig ist: Ursachen, Fehler und Lösungen

      9 Oktober 2026

      Simone Thomalla spricht über ihre Liebe zu René Merten: Das macht ihre Beziehung so glücklich

      8 Oktober 2026

      Joel Mattli und Malika Dzumaev wieder gemeinsam auf der Bühne: Fans spekulieren über eine Romanze

      8 Oktober 2026
    ImoWell Nachrichten
    Startseite»Nachrichten»Erdkern unter dem Pazifik ändert Richtung: ESA-Satelliten zeigen neue Daten 2026
    Nachrichten

    Erdkern unter dem Pazifik ändert Richtung: ESA-Satelliten zeigen neue Daten 2026

    Der Erdkern unter dem Pazifik änderte laut ESA-Daten 2010 seine Strömungsrichtung.
    28 Mai 2026Lesedauer: 5 MinutenLeon MerzLeon Merz
    Teilen Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail Telegram WhatsApp
    Erdkern unter dem Pazifik: Erde aus dem All über Ozeanen
    Erde aus dem All mit sichtbaren Ozeanen.
    Teilen
    Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail Telegram WhatsApp

    Erdkern unter dem Pazifik zeigt laut neuen Daten der Europäischen Weltraumorganisation ein ungewöhnliches Verhalten: Ein großer Bereich aus flüssigem, eisenreichem Material wechselte 2010 von einer schwachen Westbewegung zu einer starken Ostbewegung. Darüber berichtet Imowell unter Berufung auf die Europäische Weltraumorganisation ESA.

    Die Auswertung ist für 2026 relevant, weil sie nicht von einer einzelnen Messung lebt. Forschende kombinierten Bodenobservatorien und Satellitendaten aus den Jahren 1997 bis 2025. Dazu gehören ESA-Missionen wie Swarm und CryoSat sowie die deutsche CHAMP-Mission und Ørsted.

    Was unter dem Pazifik gemessen wurde

    Der Befund betrifft nicht den festen inneren Kern, sondern den flüssigen Außenkern in rund 2200 Kilometern Tiefe. Dort zirkuliert elektrisch leitfähiges, geschmolzenes Eisen. Diese Bewegung erzeugt das Magnetfeld der Erde und verändert es über Jahre und Jahrzehnte.

    Im Bereich unter dem äquatorialen Pazifik zeigte das Modell ab 2010 eine klare Richtungsänderung. Vorher bewegte sich die Strömung dort schwach nach Westen. Danach setzte eine kräftige Ostbewegung ein. Genau dieser Wechsel macht die Meldung wissenschaftlich relevant.

    Die ESA beschreibt den Vorgang als unerklärte Richtungsänderung im flüssigen Außenkern. Der Grund für die Umkehr ist noch nicht geklärt, die Satellitendaten zeigen aber die Entwicklung der Strömung über mehrere Jahrzehnte.

    Das Ereignis ist keine Meldung über einen plötzlich kippenden Planeten und auch kein Hinweis auf eine akute Gefahr. Es geht um die Dynamik tief im Erdinneren, die sich über magnetische Messungen an der Oberfläche und aus dem Orbit rekonstruieren lässt.

    Warum Satelliten das überhaupt erkennen können

    ESA-Satelliten messen nicht direkt flüssiges Eisen. Sie erfassen sehr kleine Änderungen des Magnetfelds. Daraus lassen sich Bewegungen an der Grenze zwischen Erdkern und Erdmantel berechnen, wenn Störsignale aus Erdkruste, Ozeanen, Ionosphäre und Magnetosphäre herausgerechnet werden.

    Die Swarm-Mission der ESA besteht aus drei Satelliten, die seit 2013 das Magnetfeld der Erde mit empfindlichen Magnetometern vermessen. Diese lange Beobachtungsreihe ist entscheidend, weil der Kern keine starren Strukturen zeigt, sondern ein dynamisches Strömungssystem.

    • Swarm liefert präzise Magnetfelddaten aus dem Orbit.
    • CryoSat ergänzte Messreihen, obwohl die Mission vor allem für Eisdicken entwickelt wurde.
    • CHAMP und Ørsted verlängern die Datenbasis bis in die Zeit vor Swarm.
    • Bodenobservatorien helfen, Satellitensignale zu kalibrieren und längerfristige Muster zu prüfen.

    Die Studie im Journal of Studies of Earth’s Deep Interior nutzt eine Hauptkomponentenanalyse. Damit trennten die Forschenden großräumige Muster von kleineren Schwankungen und rekonstruierten die Strömung an der Kernoberfläche von 1997 bis 2025.

    Was sich seit 2020 abzeichnet

    Der wichtigste Punkt für den Ausblick: Die Ostströmung unter dem Pazifik erreichte nicht einfach einen neuen Dauerzustand. Das Modell deutet darauf hin, dass die starke Ostbewegung seit 2020 wieder schwächer wird.

    Damit stehen für die kommenden Jahre drei Deutungen im Raum:

    1. Die Richtungsänderung war eine kurzlebige Schwankung im Außenkern.
    2. Sie gehört zu einer wiederkehrenden Oszillation, die bisher zu selten beobachtet wurde.
    3. Sie markiert den Übergang zu einem neuen Gleichgewicht der Kernzirkulation.

    Diese drei Szenarien sind nicht gleich dramatisch. Für die Forschung ist die Unterscheidung trotzdem wichtig, weil Modelle des Erdmagnetfelds auf langfristigen Trends beruhen. Ein regionaler Wechsel innerhalb eines Jahrzehnts verändert die Annahme, dass große Strömungsmuster im Außenkern über Jahrzehnte relativ stabil bleiben.

    Warum das Erdmagnetfeld in Deutschland relevant ist

    Erdmagnetfeld 2026 klingt nach Grundlagenforschung, berührt aber praktische Systeme. Magnetische Modelle werden für Navigation, Lagebestimmung und Richtungsreferenzen genutzt. Das betrifft Flugzeuge, Schiffe, Bohrtechnik, Satellitenbetrieb und digitale Kompasse in Smartphones.

    Das von NOAA und Partnern gepflegte World Magnetic Model ist ein Standardmodell für Navigation und Kursbestimmung. Die Version WMM2025 wurde Ende 2024 veröffentlicht und bleibt bis Ende 2029 gültig. Sie wird genutzt, weil das Magnetfeld nicht statisch ist.

    BereichWas sich ändertWarum es zählt
    NavigationMagnetische Deklination verschiebt sich langsamKurse und Kompassdaten müssen korrigiert werden
    SatellitenbetriebModelle der erdnahen Umgebung werden präziserOrbitale Systeme reagieren auf Weltraumwetter und Magnetfeldmodelle
    ForschungStrömungen im Kern erscheinen variablerModelle des Geodynamos müssen regionaler werden
    Deutschland und EuropaKeine direkte Gefahr, aber höhere Relevanz für GeodatenLuftfahrt, Vermessung und Technik nutzen globale Magnetmodelle

    Für Deutschland ergibt sich daraus kein Alltagseffekt wie ein Stromausfall oder ein Navigationsbruch. Relevant ist die Genauigkeit der Modelle, die im Hintergrund arbeiten. Wenn der äußerer Erdkern regional schneller variiert als gedacht, müssen die Datenreihen dichter ausgewertet werden.

    Satellit über der Erde als Symbolbild für Erdbeobachtung. Foto: SpaceX / Pexels

    Die Meldung wird leicht mit einem Polsprung, Erdbeben oder Klimarisiken vermischt. Genau das geben die Daten nicht her. Die beobachtete Umkehr betrifft eine Strömung im flüssigen Außenkern unter dem Pazifik, nicht die sofortige Umkehr des gesamten Magnetfelds.

    Sauber getrennt werden müssen vier Ebenen:

    • die Strömungsrichtung von flüssigem Eisen im Außenkern,
    • die langsame Veränderung des globalen Magnetfelds,
    • die Wanderung der magnetischen Pole,
    • kurzfristige Magnetstürme durch Sonnenaktivität.

    Diese Phänomene hängen über das Magnetfeld zusammen, sind aber nicht identisch. Die Pazifik-Umkehr ist ein Hinweis auf variable Kernströmungen. Sie ist kein Beleg dafür, dass ein kompletter magnetischer Polsprung unmittelbar bevorsteht.

    Die wahrscheinlichste Entwicklung bis 2029

    Für die nächsten Jahre ist nicht die Schlagzeile „Erdkern ändert Richtung“ allein entscheidend, sondern die Frage, ob die Abschwächung seit 2020 anhält. Bleibt der Trend sichtbar, spricht mehr für eine vorübergehende Oszillation. Stabilisiert sich die Ostströmung erneut, müssen Modelle des Geodynamos einen dauerhafteren Pazifik-Faktor berücksichtigen.

    Bis 2029 werden drei Datenquellen besonders wichtig:

    1. fortlaufende Swarm-Messungen und mögliche Nachfolgemissionen,
    2. jährliche Abgleiche der globalen Magnetfeldmodelle,
    3. Vergleiche mit seismologischen Hinweisen auf Veränderungen im inneren Kern.

    Der größte Erkenntnisgewinn liegt in der Verbindung dieser Ebenen. Wenn die Bewegung im Außenkern zeitlich mit Veränderungen im inneren Kern zusammenfällt, rückt die Kopplung zwischen innerem Kern, äußerem Kern und unterem Mantel stärker in den Fokus.

    Was jetzt wissenschaftlich auf dem Spiel steht

    Die Swarm-Mission zeigt, dass ein Satellitennetz tief ins Erdinnere blicken kann, ohne dort physisch zu messen. Entscheidend ist die Dauer der Beobachtung: Einzelne Magnetdaten zeigen Momentaufnahmen, lange Reihen zeigen Richtungswechsel.

    Für 2026 und die Jahre danach wird die Kernfrage lauten: War die Pazifik-Umkehr ein einmaliger Ausschlag, ein wiederkehrender Rhythmus oder ein neuer Zustand? Die Antwort entscheidet darüber, wie stark Modelle des Erdmagnetfelds künftig regionale Ausreißer im Außenkern einplanen müssen.

    Zuvor berichtete Imowell: CDU will Mobilitätskosten für Bürgergeld-Empfänger durch Deutschlandticket ersetzen – SPD übt Kritik.

    Erdkern Erdmagnetfeld ESA Swarm Pazifischer Ozean Weltraumforschung
    Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail Telegram WhatsApp
    Leon Merz

    Empfohlene Beiträge

    Nachrichten

    Wetter am Samstag: DWD warnt vor Sturmböen und Gewittern an der Nordsee – bis 50 Liter Regen

    10 Oktober 2026
    Nachrichten

    Wahlrechtsreform in Italien: Meloni wird Machtsicherung vorgeworfen

    9 Oktober 2026
    Nachrichten

    Polizei erschießt bewaffneten 27-Jährigen vor dem Rathaus in Tuttlingen

    8 Oktober 2026
    Nachrichten

    Puma nahe dem Flughafen München gesichtet? Polizei startet großangelegte Suche

    7 Oktober 2026
    Nachrichten

    Brand auf Campingplatz am Gardasee: Mindestens 24 Menschen verletzt

    4 Oktober 2026
    Nachrichten

    Merz in Kiew: Deutschland stellt Ukraine eine Milliarde Euro Militärhilfe bereit

    4 Oktober 2026
    Auswahl des Herausgebers

    The Voice of Germany 2026: Wer ist raus? Alle Talente und Teams nach Folge 9

    10 Oktober 2026

    Wer ist Godfrey Egbon? Der GNTM-Zweite bei Promi Big Brother 2026: Alter, Wohnort und Nominierung

    10 Oktober 2026

    Wetter am Samstag: DWD warnt vor Sturmböen und Gewittern an der Nordsee – bis 50 Liter Regen

    10 Oktober 2026

    Warum DPD Paket nicht angekommen wichtig ist: Ursachen, Fehler und Lösungen

    9 Oktober 2026

    Herz-Kreislauf-Erkrankungen bleiben häufigste Todesursache in Deutschland – Sterblichkeit sinkt

    9 Oktober 2026
    Facebook X (Twitter) Pinterest Vimeo WhatsApp TikTok Instagram
    © 2026 Imowell.de. Alle Rechte sind geschützt.
    • Datenschutzerklärung
    • Kontakt

    Tippe oben und drücke dieEnter-Taste, um zu suchen. Drücke dieEsc-Taste, um zu stornieren.