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    Deutschland steuert auf Hitzewelle mit bis zu 38 Grad zu: Warnungen vor Gewittern und Starkregen

    Deutschland erwartet eine starke Hitzewelle mit Temperaturen bis 38 Grad. Der DWD warnt vor extremer Wärmebelastung, Gewittern, Starkregen, Hagel und Sturmböen
    18 Juni 2026Lesedauer: 4 MinutenKarl HartmannKarl Hartmann
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    Deutschland erwartet eine starke Hitzewelle mit Temperaturen bis 38 Grad. Der DWD warnt vor extremer Wärmebelastung, Gewittern, Starkregen, Hagel und Sturmböen
    Deutschland erwartet eine starke Hitzewelle mit Temperaturen bis 38 Grad. Der DWD warnt vor extremer Wärmebelastung, Gewittern, Starkregen, Hagel und Sturmböen
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    Deutschland wird von einer ausgeprägten Hitzewelle erfasst, die in den kommenden Tagen Temperaturen von bis zu 38 Grad Celsius bringen soll. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für große Teile des Landes Hitzewarnungen herausgegeben und zugleich vor schweren Gewittern mit Starkregen, Hagel und stürmischen Böen gewarnt. Website Imowell.de berichtet unter Berufung auf tagesschau.

    DWD warnt vor gefährlicher Hitze

    Nach Angaben der Meteorologen werden die Temperaturen bereits am Donnerstag in vielen Regionen die 30-Grad-Marke überschreiten. Besonders heiß wird es am Oberrhein, wo bis zu 36 Grad erwartet werden. In weiten Teilen südlich einer Linie von Münsterland bis Berlin sollen die Temperaturen ebenfalls über 30 Grad steigen.

    Der Wetterdienst weist darauf hin, dass bis in Höhenlagen von etwa 600 Metern eine starke Wärmebelastung herrscht. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, chronisch Kranke sowie Personen mit Pflegebedarf.

    Experten empfehlen, körperliche Anstrengungen während der heißesten Tagesstunden zu vermeiden, möglichst in kühlen Räumen zu bleiben und ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

    Hochdruckgebiet „Gorgias“ bringt heiße Luft aus Afrika

    Verantwortlich für die außergewöhnlich hohen Temperaturen ist das Hochdruckgebiet „Gorgias“, das sich von Südwesteuropa nach Mitteleuropa verlagert.

    Mit ihm strömen heiße und feuchte Luftmassen aus Nordwestafrika nach Deutschland. Die vielen Sonnenstunden verstärken die Erwärmung zusätzlich, insbesondere im Südwesten des Landes.

    In mehreren Großstädten im Westen und Südwesten Deutschlands werden zudem sogenannte Tropennächte erwartet. Dabei sinkt die Temperatur auch nachts nicht unter 20 Grad Celsius.

    Warnungen vor Gewittern, Hagel und lokalen Überschwemmungen

    Parallel zur Hitze steigt die Gefahr schwerer Unwetter. Bereits am Abend können sich im äußersten Westen und Nordwesten kräftige Gewitter entwickeln.

    Am Freitag könnte sich die Wetterlage weiter zuspitzen. Die Temperaturen werden zwischen 30 und 35 Grad liegen, im Südwesten sind örtlich bis zu 38 Grad möglich.

    Durch die Kombination aus Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit wird die Atmosphäre zunehmend instabil. Der DWD warnt vor:

    • heftigem Starkregen,
    • lokalen Überschwemmungen,
    • Hagel,
    • starken Windböen,
    • einzelnen schweren Gewittern.

    Nach aktuellen Einschätzungen ist das Risiko schwerer Gewitter im Osten und Süden etwas geringer. Insgesamt dürfte das wechselhafte und schwülheiße Wetter jedoch auch am Wochenende anhalten.

    Hitzewarnungen für mehrere Bundesländer

    Offizielle Hitzewarnungen gelten für große Teile Südwestdeutschlands. Betroffen sind:

    • Baden-Württemberg,
    • Rheinland-Pfalz,
    • Saarland,
    • Teile von Nordrhein-Westfalen,
    • Hessen,
    • Bayern.

    Die Warnungen gelten zunächst von 11:00 bis 19:00 Uhr.

    In Bayern werden bereits am Donnerstag Temperaturen von bis zu 34 Grad erwartet. Am Freitag könnten örtlich sogar 37 Grad erreicht werden. Besonders heiß soll es entlang des unteren Mains und der Donau werden. Gleichzeitig steigt vor allem am Alpenrand die Wahrscheinlichkeit für sommerliche Gewitter.

    Städte setzen auf Maßnahmen gegen die Hitze

    Angesichts der extremen Temperaturen ergreifen einige Kommunen zusätzliche Schutzmaßnahmen. In Cottbus wurde nahe dem Rathaus eine Wassernebelanlage installiert, die für Abkühlung sorgen soll.

    Außerdem steht den Bürgern eine sogenannte „Klimabox“ im Stadtzentrum zur Verfügung. Der Pavillon mit Pflanzen, Wasserflächen und Schattenbereichen kann laut Stadtverwaltung Temperaturen bieten, die bis zu zwölf Grad unter den Werten im direkten Sonnenlicht liegen.

    Krankenhäuser warnen vor Gesundheitsrisiken

    Medizinische Einrichtungen rufen zur Vorsicht auf. Hohe Temperaturen können zu einer Erweiterung der Blutgefäße, sinkendem Blutdruck und einer stärkeren Belastung des Herz-Kreislauf-Systems führen.

    Dadurch steigt das Risiko für:

    • Herzinfarkte,
    • Herzrhythmusstörungen,
    • Herzinsuffizienz,
    • Dehydrierung,
    • Thrombosen,
    • Kreislaufzusammenbrüche.

    Der Vorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, betonte, dass Hitzewellen sowohl für Patienten als auch für das Krankenhauspersonal eine immer größere Herausforderung darstellen.

    Hitze gilt als „stiller Killer“

    Experten bezeichnen extreme Hitze zunehmend als „stillen Killer“, da sie nur selten direkt als Todesursache registriert wird. Stattdessen analysieren Wissenschaftler die sogenannte Übersterblichkeit während Hitzewellen.

    Nach Schätzungen deutscher Fachleute standen im Jahr 2025 rund 2.500 Todesfälle im Zusammenhang mit Hitze. In Jahren mit längeren und intensiveren Hitzewellen kann diese Zahl deutlich höher ausfallen.

    Lesen Sie auch: Mutter vergaß ihre 20 Monate alte Tochter im Auto: Kind stirbt in Deutschland

    DWD Hitzewarnung Gewitter Deutschland Hitzewelle Deutschland Temperaturen bis 38 Grad Wetter Deutschland
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    Karl Hartmann

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