Im Freibad im Bochumer Stadtteil Werne (Nordrhein-Westfalen) ist es nach mehreren Konflikten zwischen Badegästen zu einem größeren Polizeieinsatz gekommen. Aufgrund der Vorfälle entschied die Betreibergesellschaft, das gesamte Freibad zu räumen und den Betrieb vorübergehend einzustellen. Rund 4000 Besucher mussten das Gelände verlassen. Website Imowell.de berichtet unter Berufung auf welt.
Polizeieinsatz nach Meldung über eine Massenschlägerei
Der Vorfall ereignete sich am Mittwochnachmittag im Freibad Werne. Die Polizei war alarmiert worden, nachdem eine mutmaßliche Massenschlägerei mit rund 30 beteiligten Personen gemeldet worden war.
Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass sich der Verdacht auf eine größere Schlägerei nicht bestätigte. Nach ersten Erkenntnissen war ein lautstarker Streit zwischen zwei Badegästen am Beckenrand eskaliert. Die Auseinandersetzung zog zahlreiche Schaulustige an und vermittelte zunächst den Eindruck eines größeren Zwischenfalls.
Zweite Auseinandersetzung während des Polizeieinsatzes
Während die Einsatzkräfte den ersten Vorfall aufnahmen, kam es auf dem Gelände zu einer weiteren körperlichen Auseinandersetzung. Daran beteiligt waren zwei Frauen im Alter von 33 und 35 Jahren.
Beide erlitten leichte Verletzungen. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung ein und untersucht die Hintergründe des Vorfalls.
Freibad geräumt und vorübergehend geschlossen
Nach den wiederholten Zwischenfällen entschied der Betreiber WasserWelten Bochum, das Freibad vollständig zu räumen und den Betrieb vorübergehend einzustellen.
Nach Angaben des Unternehmens mussten rund 4000 Badegäste das Gelände verlassen. Die Maßnahme diente der Wiederherstellung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung.
Betreiber verschärft Sicherheitsmaßnahmen
Seit dem darauffolgenden Tag gelten in den Freibädern von WasserWelten Bochum strengere Sicherheitsvorkehrungen.
Besucher ab 14 Jahren müssen künftig einen Ausweis vorzeigen. Darüber hinaus wird zusätzliches Sicherheitspersonal eingesetzt und Taschenkontrollen am Eingang durchgeführt, um weitere Zwischenfälle zu verhindern.
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