Die österreichische Stadt Salzburg führt im Juli und August 2026 neue Verkehrsregelungen ein, um den Autoverkehr in der Innenstadt zu reduzieren. Betroffen sind vor allem Touristinnen und Touristen, die nur für einen Tagesausflug anreisen. Mit der Maßnahme will die Stadt Staus verringern und den Verkehr im historischen Zentrum entlasten. Website Imowell.de berichtet unter Berufung auf borkenerzeitung.
Neue Regeln für Tagesgäste in Salzburg
Nach Angaben der Stadt Salzburg dürfen Besucherinnen und Besucher, die lediglich für einen Tagesausflug anreisen, im Juli und August nicht mehr mit dem Auto in die Innenstadt fahren. Stattdessen sollen sie die großen Park-and-Ride-Parkplätze am Stadtrand nutzen.
Die Tagesgebühr für das Parken beträgt 7,50 Euro. Im Preis enthalten ist außerdem eine Tageskarte für den öffentlichen Nahverkehr, die von bis zu fünf Personen genutzt werden kann.
Warum Salzburg den Verkehr einschränkt
Die Stadtverwaltung begründet die Entscheidung mit den regelmäßig auftretenden Verkehrsstaus während der Sommermonate. Besonders an Regentagen reisen tausende Tagesgäste mit dem Auto an, was die Verkehrslage im Zentrum zusätzlich verschärft.
Stadtsprecher Karl Schupfer erklärte, dass bereits rund 1.000 Autofahrten weniger pro Tag zu einer spürbaren Entlastung führen könnten. Besucherinnen und Besucher würden mehr Zeit damit verbringen, Salzburg zu erleben, anstatt im Stau zu stehen.
Die Zufahrt zu Parkgaragen, Krankenhäusern, Unternehmen und Hotels bleibt weiterhin möglich.
Diese Ausnahmen gelten
Von den neuen Beschränkungen ausgenommen sind Fahrzeuge mit Kennzeichen aus der Stadt Salzburg, dem Bezirk Salzburg-Umgebung, Hallein sowie dem deutschen Landkreis Berchtesgadener Land.
Ebenfalls erlaubt bleiben Fahrten zur Arbeitsstelle, aus geschäftlichen Gründen, für Lieferungen, Be- und Entladungen, medizinische Termine oder bei einer Hotelbuchung.
Salzburg führt im Sommer 2026 Einfahrtsbeschränkungen für Autos in der Innenstadt ein
Die Regelung gilt zunächst für die Monate Juli und August 2026. Nach Ablauf der Testphase will die Stadt die Auswirkungen bewerten. Sollte sich die Maßnahme bewähren und den Verkehr spürbar entlasten, könnte sie über den Sommer hinaus verlängert werden.
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